Cystische Fibrose


(Mukoviszidose) ist die häufigste Erbkrankheit der europäischen Bevölkerung und trifft jährlich eines von 2000 Neugeborenen. In der Schwiez kommen Jahr für Jahr über 40 Kinder mit CF auf die Welt und sind dadurch in ihrer Lebenserwartung deutlich eingeschränkt. Wo eine Lungentransplantation möglich ist, kann sie diese Spanne erheblich verlängern. Diese Stoffwechsel-Erkrankung der schleimproduzierenden Drüsen führt zur Produktion von zähflüssigem statt normalem Schleim, der sich auf das Drüsengewebe legt und so zum Funktionsausfall der betroffenen Organe, vor allem der Lunge und Bauchspeicheldrüse führt.



Wer hilft wie in der Schweiz?

Die Schweizerische Gesellschaft für Cystische Fibrose (CFCH), gegründet 1966, nimmt vielfältige Aufgaben wahr:
  • Information und Unterstützung von CF-Betroffenen und deren Familien
  • Verbesserung der Lebensqualität von CF-Betroffenen, Förderung von Massnahmen zur Heilung der Krankheit
  • Organisation von jährlichen Therapiewochen für Kinder, jugendliche und erwachsene CF-Betroffene
  • Information der Öffentlichkeit
  • Unterstützung und Forschung
  • Beratung der Mitglieder in medizinischen Fragen
  • Veröffentlichung eines vierteljährlichen Bulletins und von diversen Informationsbroschüren
  • Engagement in der Telethon-Aktion Schweiz


Die "Fondation de la Mucoviscidose"

Gegründet 1990, setzt sie sich zum Ziel, jugendliche und erwachsene CF-Betroffene in der Schweiz finanziell zu unterstützen. Ferner beteiligt sie sich an den Kosten für:
  • Auslagen, die von der IV nach Erreichung des 20. Altersjahrs nicht bezahlt werden
  • Arzneimittel, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden
  • die Anschaffung eines dringend benötigten Fortbewegungsmittel
  • einen Wohnungswechsel und eventueller Neumöblierung
  • die Gebühren von Weiterbildungs- und Umschulungskosten
  • die Teilnahme an instruktiven Kongressen, CF-Therapielagern, usw
 
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